Bereits seit den 1980er Jahren gab es Planungen, auf der Königshovener Höhe eine Deponie zu errichten. Schon zu dieser Zeit wurden die planungsrechtlichen Voraussetzungen geschaffen und die Fläche im Regionalplan sowie im Flächennutzungsplan als Fläche für Ablagerungen festgelegt.
Das Projekt befindet sich derzeit in der Vorplanung. Im Jahr 2025 soll mit dem Planfeststellungsverfahren begonnen werden. Im Zuge der Planfeststellung werden im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung alle Unterlagen für die Öffentlichkeit ausgelegt. Innerhalb der Öffentlichkeitsbeteiligung ist es möglich, Stellungnahmen zur Planfeststellung an die zuständige Behörde einzureichen.
Mit der Planung und fachlichen Begleitung des Genehmigungsverfahrens hat die EGN die REMEX GmbH aus Düsseldorf beauftragt. Der Genehmigungsprozess für die Deponie ist umfangreich und bezieht alle betroffenen Personenkreise und Fachbehörden mit ein. Deshalb ist mit einer Umsetzung nicht vor 2028 zu rechnen."
Der Umbau der Senke zu einer Deponie erfordert einige Arbeitsschritte:
Zunächst wird die Straße zur Deponie ertüchtigt,um ausreichende Stabilität für die erwartete Last durch die Entsorgungsfahrzeuge zu gewährleisten. Wir streben an, die Störungen durch die Umbaumaßnahmen für die örtliche Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.
Danach wird die Basisabdichtung und die Infrastruktur am Standort (Sickerwassererfassung, Sozialgebäude, Waage, Einfriedung, etc.) errichtet.
Nach Errichtung der Basisabdichtung und Infrastruktur wird die Ablagerung der Abfälle abschnittsweise erfolgen. Sobald die Deponie ihre Kapazitätsgrenze erreicht hat, wird die Oberfläche abgedichtet und rekultiviert.