Menü

Warum ist die Deponie notwendig?

Bei Bautätigkeiten, wie beispielsweise dem Bau oder Abriss von Häusern, fallen Abfälle an. Abfälle, welche verwertet werden können, werden auf Wertstoffhöfen gesammelt und recycelt.

Mehr zu Abfällen

Es gibt jedoch auch Abfälle, die nicht verwertet werden können. Darunter fallen zum Beispiel Bodenmaterial, Bauschutt, gipshaltiger Bauabfall oder Straßenaufbruch. Um diese Abfälle fachgerecht zu entsorgen, sind Deponien notwendig.

Wie funktioniert der Deponiebetrieb?

Die Abfälle, die auf der Deponie abgelagert werden sollen, werden vor Anlieferung geprüft und analysiert. Nach erfolgreicher Analyse und Einhaltung gesetzlicher Vorgaben können diese von Entsorgungsunternehmen per LKW zur Deponie gefahren werden. Hier werden erneut Proben entnommen und die Anlieferung der Abfälle sorgfältig dokumentiert. So ist zu jedem Zeitpunkt nachvollziehbar, welche Materialien auf der Deponie lagern.

Die Deponie wird abschnittsweise eingerichtet (Basisabdichtung) und verfüllt. Jeder Abschnitt umfasst ca. 10 Prozent der Gesamtfläche. Die verfüllten Abschnitte werden sukzessive abgedichtet (Oberflächenabdichtung) und anschließend rekultiviert.

Mehr zu Umwelt und Sicherheit

Wie wir arbeiten

Auf einer Deponie sind viele verschiedene Tätigkeiten wichtig. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Eingangsbereich führen Eingangskontrollen durch und wiegen die angelieferten Abfälle. Einweiser und Maschinisten kontrollieren die Abfälle und Schütthöhen und bauen die Abfälle kompakt und standsicher ein.

Um Staubentwicklung zu vermeiden, werden die Abfälle bei der Ablagerung befeuchtet.

Für einen ordnungsgemäßen Umgang mit dem anfallenden Sickerwasser werden regelmäßig die Sickerwasserschächte und Aufbereitungsanlagen gewartet und bei Bedarf die Sickerwasserleitungen gespült.

Die angelieferten Abfälle und das anfallende Sickerwasser werden kontinuierlich beprobt und analysiert.

Lebenszyklus einer Deponie

Entsorgungssicherheit durch die Deponie im Windpark

Der Betrieb der Deponie im Windpark hat für die Region, aber auch für das Land Nordrhein-Westfalen eine wichtige Bedeutung. Die DK I-Deponien in NRW haben nach einer Erhebung des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen (Stand: Juli 2022) noch ein Restvolumen von 36,7 Millionen m³. Pro Jahr werden jedoch etwa 6,8 Millionen Tonnen DK I-Abfälle an Deponien in NRW angeliefert. Um auch zukünftig mineralische Abfälle sicher entsorgen zu können, ist es daher erforderlich, weitere Deponiekapazitäten zu schaffen.